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Sep 21, 2026

Besuch aus der Ukraine

Übergabe von mehreren Stromaggregate

Besuch aus der Ukraine

Der Krieg in Europa geht unerbittlich weiter, dies nun seit fast einem Jahr. Zivile und militärische Einrichtungen sind infolge russischer Angriffe stark geschwächt. Die systematische Zerstörung der Ukraine und die Auswirkungen auf die Energieinfrastruktur machen sich besonders jetzt im Winter bemerkbar, wenn es nicht nur früh dunkel, sondern auch kalt wird.

Um die Menschen vor Ort über die kalte Jahreszeit mit Sachspenden und finanziellen Mitteln zu unterstützen, startete die "Amicale Pompjeeën Ettelbréck Asbl.", in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ettelbrück und dem "Lycée Technique d’Ettelbruck - LTETT" eine weitere große Sammelaktion; dies unter dem Motto "Hëllef duerch de Wanter – Ettelbréck hëlleft sammelen".

Der Aufruf Mitte November war wiederum ein voller Erfolg! Angenommen, vorsortiert, verpackt und zwischengelagert wurden die Spenden in dem ehemaligen Gebäude der Ackerbauschule, welches heute zum LTETT gehört. Gesammelt wurden unter anderem warme Kleidung, Schlafsäcke, Matten, Decken, Hygieneartikel und trockene Lebensmittel. Auf die Reise an die polnisch-ukrainische Grenze gingen 20 Paletten am 11. Januar 2023. Nach einem Zwischenstopp in Rzeszów in Polen ging es wenige Tage danach weiter mit dem Ziel nach Vinnytsia zum State of Emergency Service (SES).

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Darüber hinaus kamen auch viele Geldspenden zusammen. Um Licht und Wärme zu schenken, finanzierten wir der Ukraine zehn Stromaggregate. Auf Anfrage der ukrainischen Armee übergaben wir dem Militär ein Gerät zum Aufladen technischen Materials an der Front des Krieges.

Für die restlichen neun Geräte brach Ende Januar eine zweiköpfige Delegation ukrainischer Feuerwehroffiziere des SES Vinnytsia nach Ettelbrück auf, um diese eigenhändig entgegenzunehmen und um sich durch einen gegenseitigen Austausch kennenzulernen.

Der Aufenthalt startete mit dem Besuch des CIS Lëtzebuerg im CNIS in Luxemburg. Neben einer Führung durch die Hauptfeuerwehrwache stand auch ein Erfahrungs- und Informationsaustausch über die technische Ausstattung und die verschiedenen Einsatzfahrzeuge auf dem Programm.

Zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Ettelbrück, Herrn Jean-Paul Schaaf, übergaben wir am Nachmittag den ukrainischen Feuerwehrkameraden die Stromaggregate. Alle Geräte entsprechen unterschiedlichen Leistungsklassen, von 3500 bis 6500 Watt mit AVR-System.

Nach knapp 24 Stunden Aufenthalt in Luxemburg, endete die Reise mit einem Besuch im CIS Nordstad.

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Erfüllt von diesen vielfältigen Eindrücken kehrten die Kameraden wieder heim – mit dem Wissen, dass wir nicht „Tschüss“, sondern „Auf Wiedersehen und hoffentlich bis bald“ sagen konnten … in Zeiten ohne Krieg!

Die Sammelaktion hatte wiederum großen Anklang gefunden.
Herzlichen Dank an alle, die zum Erfolg dieser Aktion beigetragen haben.

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