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Gegen 17:30 Uhr zieht ein von Gewittern begleiteter Tornado eine Schneise der Verwüstung durch Niederkerschen und der Nachbargemeinde Petingen. Die Schäden sind erheblich, etliche Straßen sind nach der Katastrophe von Dachteilen, entwurzelten Bäumen und umgestürzten Verkehrsschildern übersät, unweit des Kreisverkehr "Biff" sind Hochspannungsmasten auf die Straße gefallen.
Bei der Leitstelle der Feuerwehr in Luxemburg gingen innerhalb vier Stunden über 1.000 Notrufe ein und meldeten zahlreiche Verletzungen sowie erhebliche
Schäden nach dem Tornado, welcher auf der Fujita-Skala zu einer Intensität F2 eingestuft wurde. Sehr schnell wurde die Entscheidung getroffen, den nationalen Notfallplan "extreme Wetterereignissen" zu aktivieren und ein Krisenzentrum einzurichten, welche das Kommando für die Organisation übernehmen sollte.
Die mobile Küche der "Amicale Pompjeeën Ettelbréck" unterstützte in der ersten Nacht die Bevölkerung sowie die Hilfskräfte mit Verpflegung mit frischen Brötchen.